In Prag, der berühmten alten Hauptstadt der Tschechischen Republik, wurde die erste mitteleuropäische Universität bereits vor über 650 Jahren gegründet; erst danach entstanden die Universitäten in Heidelberg und Köln. Bis Ende 1992 bildete Tschechien mit seinem östlichen Nachbarland Slowakei ein gemeinsames Land, 1993 wurde es unabhängig. Tschechien hat gut 10 Millionen Einwohner und in Bayern eine gemeinsame Grenze mit Deutschland. Von München aus fährt man mit dem Wagen gut vier Stunden nach Prag.
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Eishockey ist die wichtigste Sportart, in der die Nationalmannschaft mehrfach, zuletzt 2005, Weltmeister wurde. Bei der Fußball-Europameisterschaft 1996 erreichte die tschechische Mannschaft den zweiten Platz.
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Die Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft bestritt ihr erstes Spiel bereits 1920. Damals wurde gegen Jugoslawien 7:0 gewonnen. Seitdem konnte das Team regelmäßig bei großen Turnieren teilnehmen und oft sehr gute Ergebnisse erzielen. So nahm man an insgesamt acht Weltmeisterschaften teil und konnte 1934 in Italien und 1962 in Chile Vizeweltmeister werden. Bei Europameisterschaften erreichte die Nationalmannschaft ihren bisher größten Erfolg: 1976 gelang ihr in Belgrad im Finale gegen die Bundesrepublik Deutschland der Sieg im Elfmeterschießen.
Als sich 1993 Tschechien und die Slowakei teilte, brach kurz darauf auch der Fußballverband auseinander. 1994 wurde die Tschechische Nationalmannschaft neu formiert und gewann ihr erstes Länderspiel mit 4:1 gegen die Türkei. Seither gilt das Team als eines der spielstärksten in Europa und belegt in der FIFA-Rangliste Platz 6. Mit 118 Spielen zwischen 1994 und 2006 ist Karel Poborsky Rekordspieler der Tschechien. Die meisten Tore erzielte der noch aktive Jan Koller mit 52.
















